Kontakt

Wohnungsgenossenschaft Schwarzenberg eG
Straße der Einheit 55, 08340 Schwarzenberg

Telefon: 03774/ 1209-0, Fax: 03774/ 1209-10
Mail: wg-szb-eg@t-online.de

Öffnungszeiten:
Montag          09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Dienstag        09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch       09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag    09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag           09:00 - 13:00 Uhr

Geschichtliches

Um die Wohnungsnot im Erzgebirge nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, wurde am 09.05.1954 die Arbeiter-Wohnungsgenossenschaft „Ernst Schneller“ Johanngeorgenstadt, mit Sitz in Schwarzenberg gegründet. Mit Tatkraft gingen die Mitglieder unter Leitung des Vorstandes an die Arbeit. Noch im Jahre 1954 erfolgten in Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt die ersten Spatenstiche.
 
    
 
 
 
 
 
 
 
Die große Stunde schlug dann im Oktober 1956 für die ersten sechzehn Genossenschaftsmitglieder. In Schwarzenberg wurden drei Häuser mit jeweils vier Wohnungen und in Johanngeorgenstadt wurde ein Haus mit vier Wohnungen übergeben.
Der Wohnungsbau „Am Hofgarten“ begann 1956. Ab September 1957 erfolgten die ersten Bezüge der neuen Wohnungen.
 
Die Geschäfte mussten in den Wohnungen der Vorstandsmitglieder abgewickelt werden. Geschäftsräume im heutigen Sinne waren nicht verfügbar.  Nach Fertigstellung der Wohngebäude im Wohngebiet Hofgarten wurde jedoch ab 1971 die ehemalige Bauleitungsbaracke als Verwaltungsgebäude der Genossenschaft genutzt. Mit dem Bezug der neuen Geschäftsräume in der Straße der Einheit 55 in Schwarzenberg im Januar 1995 wurden alle bisherigen Büroeinrichtungen der Wohnungsgenossenschaft in Schwarzenberg abgelöst bzw. in den Bestand der Wohnungen zurückgeführt.
 
Durch die Zentralisierung der einzelnen Bereiche der Genossenschaft in einem Komplex erreichte der Service, den die Genossenschaft Ihren Mitgliedern bietet, eine neue Qualität.  Zum Wohnungsbestand in Schwarzenberg kamen in den 1970-er Jahren 620 Wohnungen im Stadtteil Heide. In den 1980-er Jahren baute die Genossenschaft
ca. 1.300 Wohnungen im Stadtteil Sonnenleithe und nochmals  ca. 350 Wohnungen in Johanngeorgenstadt. Nach der politischen Wende wurden 1990 noch einmal 120 Wohnungen im Stadtteil Sonnenleithe übernommen.
Anfang der 1990-er Jahre kämpfte der Vorstand nicht nur um eine gute Position auf dem Wohnungsmarkt und um eine akzeptable Lösung der Altschuldenproblematik, er setzte auch auf eine konsequente Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten im genossenschaftlichen Bestand. Großer Wert wurde zudem auf die Verbesserung des Wohnumfeldes gelegt.   
Als weiteren Schwerpunkt sah der Vorstand die Aufwertung des genossenschaftlichen Lebens an. Hierzu gehören die alljährlich durchgeführten Aktionstage, an denen mit viel Erfolg verschiedene Musterwohnungen präsentiert werden und in Form von Straßenfesten bei gemütlichem Beisammensein der Genossenschaftsgedanke gepflegt wird.
In den letzten Jahren entstanden außerdem 12 Ferienwohnungen in Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt, sowie ein Genossenschaftszentrum und zwei Genossenschaftstreffs in den Wohngebieten „Sonnenleithe“ in Schwarzenberg und
„Am Pulverturm “ in Johanngeorgenstadt.
Mit dem Abriss eines ersten unrentablen Gebäudes im Stadtteil Heide im Jahre 2002 wurde die Problematik hoher Wohnungsleerstände entschärft.  Weitere Objekte wurden in den Folgejahren zurück gebaut.
Dieser Rückbau ist Teil des Vorhabens „Stadtumbau Ost“, welches zum Ziel hat, einen funktionierenden Wohnungsmarkt mit einem gesunden Verhältnis von Angebot und Nachfrage wieder herzustellen. Diese Maßnahmen erstrecken sich noch bis in die Gegenwart.
 
 
Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Schwarzenberg und deren Wohnungsgesellschaft wird so Schritt für Schritt der zeitgemäße Umbau der großen Wohngebiete vorangebracht.
In den Jahren 2008 und 2011 wurden unsere ersten Mehrgenerationenhäuser
„Am Fichtbusch 53-61“ und „Wiesengrund 2-8“ in Schwarzenberg Sonnenleithe fertiggestellt. Hierbei wird den aktuellen demographischen Entwicklungen Rechnung getragen und der altersgerechte Umbau von Wohnungen vorangetrieben. Dabei wurden die Räumlichkeiten schwellenlos, mit ebenerdigen Duschen sowie teilweise Automatisierung der Heizungs- und Elektrotechnik gestaltet. Zudem konnte eine Begegnungsstätte in Form eines Genossenschaftszentrums realisiert werden. Diese hat sich mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt für Veranstaltungen und Feierlichkeiten entwickelt.
In der Gegenwart und zukünftig wird der altersgerechte Umbau von Wohnungen und Gebäuden einen großen Schwerpunkt in der strategischen Ausrichtung unserer Genossenschaft einnehmen. Der Anbau von Aufzügen, die Umgestaltung von Bädern oder auch Grundrissänderungen für seniorengerechte Wohngruppen werden hierbei im Vordergrund stehen.
 
   
Jedoch sollen auch Wohnlösungen für junge Leute und Familien ihren Stellenwert erhalten. Mit entsprechenden Wohnungsumbauten, attraktiven kindergerechten Außenanlagen sowie Miet- und Umzugserleichterungen sollen sich natürlich auch Familien weiterhin gut bei uns aufgehoben fühlen.